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Rezensionen |
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Drachenschiffe über Kenlyn |
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Dane Rahlmeyer: Drachenschiffe über Kenlyn „Drachenschiffe über Kenlyn“ heißt der erste Roman des Autoren Dane Rahlmeyer, erschienen 2006 im Hexentorverlag. Dane Rahlmeyer: "Drachenschiffe über Kenlyn" |
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Von Christian Humberg Gelungener Auftakt Es ist immer spannend zu sehen, wie sich neue Verlage am Markt etablieren. Zwar ist der Hexentorverlag schon seit langem aktiv, mit dem vorliegenden SF/F-Roman erscheint aber die erste professionelle und auf den Buchmarkt abzielende Romanpublikation. Und man hätte sich kaum ein besseres Manuskript dafür aussuchen können! Dane Rahlmeyers zwar umfangreicher, aber auch sehr flüssiger Roman versteht es mühelos, den Leser zu überzeugen. Rahlmeyer erzählt vom Planeten Kenlyn, dessen Bewohner vor Generationen vor den Häschern des Schattenkaisers flohen und mithilfe der Transportportale einer anderen Rasse, der Sha Yang, auf Kenlyn siedeln konnten. Längst hat sich das Leben dort für die Bewohner normalisiert, welche sich aus vier verschiedenen Spezies rekrutieren, die hier mehr oder weniger friedlich zusammenleben, unter der Regierung des Herrschers Syl Ra Van. Endriel Naguun, Rahlmeyers Protagonistin, ist eine Diebin Anfang Zwanzig, die sich mit illegalen Gelegenheitsjobs und frecher Schnauze durchs Leben schlägt. Letzte Brücken zu ihrer bürgerlichen Vergangenheit, nämlich zu ihrem Vater, hat sie längst abgebrochen, dennoch oder gerade deswegen trifft sie die Nachricht von dessen Tod wie ein Schlag. Nur langsam gelingt es ihr, die Tragweite dieser Veränderung zu akzeptieren, wie auch die Tatsache, dass ihr Vater Endriel ein Drachenschiff hinterlassen und sie somit zur wohlhabenden Frau gemacht hat, sofern sie das Erbe (Crew inklusive) geschickt einzusetzen weiß. Doch aller Anfang ist schwer, und erste Aufträge lassen auf sich warten. Da taucht Kai auf, der von gleich mehreren Fraktionen verfolgt wird, und kommt an Bord. Was folgt, ist ein sowohl ungewöhnlicher wie auch abenteuerlicher Ritt durch die Welt, eine Flucht und gleichzeitig eine Suche, an deren Ende Erkenntnisse lauern, die so manches Weltbild erschüttern dürften. Gelungener Stil Dies ist ein bemerkenswertes Projekt. Von relativ unbekannter Seite, dem kleinen Hexentorverlag, kommt ein Roman auf den Markt, der wirklich Größe hat. Dane Rahlmeyers auf immerhin knapp 500 Seiten erzählte Geschichte ist mitreißend und spannend, die Figuren – so fremdartig einem Spezies wie die Yadi oder die Draxyll auch erscheinen mögen – ansprechend und anschaulich beschrieben, die Schreibfreude des Autors auf jeder Seite spürbar. Aber auch die Präsentation des Romans ist sehr professionell und gut gelungen. Rahlmeyer selbst schreibt laut Autoreninfo gerade am zweiten und letzten Band dieser Geschichte (aber keine Sorge, auch der vorliegende Roman kann durchaus als Einzelwerk gelesen werden). Sollte dieser von ähnlicher Qualität sein, kann man sich schon darauf freuen. Und dem Hexentorverlag sei für die Zukunft ein ebenso glückliches Händchen bei der Manuskriptauswahl gewünscht. Dieser Start ist schon einmal sehr viel versprechend. Fazit: Neuer Verlag, neuer Autor – klasse Buch! „Drachenschiffe über Kenlyn“ hat so ziemlich alles, was man sich von einem Roman wünscht, der gekonnt Versatzstücke der SF und Fantasy vermischt. Dane Rahlmeyers umfangreiche aber stilsicher und unterhaltend geschriebene Erzählung begeistert mit Witz und Ideenreichtum, Kenlyn erscheint dem Leser als lebendige, faszinierende Welt. Es ist diesem Debüt zu wünschen, dass es sich neben all den Publikationen großer und etablierterer Verlage im Buchhandel durchsetzen kann. Das Zeug dazu hat der Roman allemal. |
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Aus der Rezension in Phantastik-News von Carsten Kuhr ... Rahlmeyer hält sich zu Beginn nicht mit langen Beschreibungen oder Einführungen auf, sondern startet gleich rasant mit einer Actionszene, die uns seine Protagonistin und deren Freundin näher bringt.
Voller Elan, dabei aber auch blauäugig ja naiv agiert Endriel zu Beginn. Durch ihre Augen erhalten wir erstmals einen Einblick in die gesellschaftliche Struktur der vier Rassen, werden uns die Relikte und die Weißkittel
vorgestellt. ... halten immer wieder neue, überraschende Geheimnisse für den Leser bereit, tragen mit ihren Enthüllungen dazu bei, die Welt plastischer und vielfältiger zu zeichnen ... ... facettenreiche Charakterdarstellungen ... ... hat der Autor mit der fliegenden Metropole Teriam und den die Zentren der Zivilisation verbindenden Portale faszinierende Orte geschaffen. |
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