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Rezensionen |
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BISSE – 17 ungewöhnliche Geschichten |
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Der phantastische Bücherbrief |
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Ju Honisch BISSE
Ansichtssache Der Jogger Neuerungen Hohe Minne Nachtvogel Klang Wahre Liebe Kreise Macht-haber Schädlinge Alte Freundschaft Wassermusik Aspis Kraft des Glaubens Die Bundesministerin für Gesundheit rät Körperkultur Im Paradies Siebzehn Kurzgeschichten die man gelesen haben sollte. Überraschend, wirkungsvoll, gruselig, was will man mehr? Ich bin sehr zufrieden mit den
Erzählungen. Es hat Spass gemacht sie zu lesen, in die verschiedenen Gedanken der Handlungstrger hinein zu sehen und sich zu fragen, sind diese morbiden Gedanken nur Ausdruck einer überbordenden Phantasie oder hat Ju
eine dunkle Seele? Verantwortlicher Rechteinhaber: Club für phantastische Literatur, Erik Schreiber |
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Eine wunderbare Sammlung kleiner, fieser Kurzgeschichten. |
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Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser der Name Ju Honisch ja bereits vertraut. Die gebürtige Berlinerin, die in Bayern aufgewachsen ist und nach einem Aufenthalt in Irland mit ihrem Mann in Frankfurt am Main lebt, ist in der Szene als Liedermacherin und Sängerin bekannt. In ihren Liedern hat sie zumeist phantastische Themen behandelt, teilweise waren es sogar Songs zu Fantasy-Romanen. Mit „Bisse” beweist sie aber auch ihr schriftstellerisches Talent. Siebzehn Geschichten sind in der Anthologie aus dem Hexentorverlag versammelt, die zumeist der unheimlichen Phantastik zuzurechnen sind. Aber hin und wieder, so wie in der ersten Erzählung, werden
auch die Fühler in Richtung der anderen Genres ausgestreckt. Dies sind nur die Highlights der Sammlung, in der die düster-makaberen Geschichten dominieren. Gerade durch die Alltäglichkeit mit der Erzählungen wie „Schädlinge” und „Wassermusik” beginnen,
entsteht ein krasser Gegensatz zu dem Grauen, dass sich gerade zum Ende hin immer mehr in die Geschichte einschleicht. Das macht „Bisse” zu einem Geheimtipp für alle Fans gehobenen Horrors, die sich lieber realistisch und leise Schauer über den Rücken jagen lassen und einer Prise bitterbösen schwarzen Humors nicht abgeneigt sind. |
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SF-Fantasy.de |
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Bisse ist keine leichte Lektüre, die man in einem Rutsch durchliest. Das gelingt vielleicht noch bei den ersten Geschichten. Die erste ist passend zu den anderen Stories ungewöhnlich, jedoch eher im
Science Fiction-Bereich angesiedelt. Und auch 'Der Jogger' hinterlässt zumindest noch ein Gefühl von 'das geschieht ihnen recht'. Aber dann werden die Geschichten immer düsterer und man braucht hinter fast jeder Story ein
kleines Verdauungspäuschen. Die Stimmung der Geschichten erinnert mich teilweise an Stefan Grabinski, einem polnischen Autor des unheimlichen Genres, der um die Jahrhundertwende lebte. Die Autorin selber beschreibt die Geschichten stehen in der klassischen Gruseltradition von Dahl oder SAKI. Was den Kern sicher auch recht gut trifft. Zu erwähnen wäre noch, dass zu einigen der Kurzgeschichten sogar Lieder der Autorin existieren, die soweit ich weiß in nächster Zeit auch auf einer zum Buch passenden CD erscheinen werden. Kirstin Tanger |
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Ich habe relativ lange gebraucht, um es zu lesen - aber das lag nicht etwa daran, dass es mir nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil! Es lag eher daran, dass jede einzelne dieser Geschichten ein wenig Zeit wollte, um verdaut zu werden - sofort die nächste hinterher zu lesen wäre irgendwie falsch gewesen (und außerdem passte die Länge der Geschichten so gut zu 20 Minuten Fahrrad-Ergometer in der Mucki-Bude...) Meine Meinung kurz zusammengefasst: ich mag dieses Buch. Nein, eigentlich stimmt das nicht - ich liebe es! Ju hat eine unvergleichliche Art, den Finger auf den dunkelsten Punkt der menschlichen
Psyche zu legen, verbunden mit hin und wieder etwas Übersinnlichkeit oder futuristischer Technik - eine Kombination, die es einfach nur in sich hat. Dazu kommt eine hervorragende Beobachtungsgabe und die Fähigkeit,
"Typen" zu beschreiben und zu charakterisieren, so dass man sofort einen entsprechenden "Typ" aus der weiteren Bekanntschaft vor Augen hat und sich sagt: "Ja. Kenne ich. Passt." Lisande |
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